Playing Githug

Githug ist ein Learn-to-Code Tool für Git. In aktuell 56 Übungen geht die Reise vom Anlegen eines Repositories, über Clonen, Mergen und Branchen bis hin zu Rebasen und Reverten. Ebenso wie Git ist Githug ein Konsolen-Programm.

Githug ist in Ruby geschrieben. Um es zu installieren muss man zuvor Ruby installieren. Die Installation für Linux, Windows und macOS ist auf der Ruby-Download-Seite beschrieben. Auf Debian basierenden Linux-Distributionen (Debian, Ubuntu, Linux Mint usw.) führt man im Terminal folgenden Befehl aus:

sudo apt install ruby-full

Githug selbst wird nun über die Ruby-eigene Paketverwaltung RubyGems installiert. Das funktioniert unter allen Betriebssystemen gleich. In einem Terminal führt man folgenden Befehl aus:

gem install githug

Unter Linux muss man noch ein sudo voranstellen:

sudo gem install githug

Das wars. Githug ist installiert und wir können loslegen. In unserem Arbeitsverzeichnis rufen wir im Terminal nun einfach githug auf:

githug

Die folgende Meldung

No githug directory found,
do you wish to create one? [yn]

bestätigen wir mit y. Wir werden von Githug begrüßt und bekommen sofort unsere erste Aufgabe gestellt:

A new directory, git_hug, has been created;
initialize an empty repository in it.

Nun muss man nur noch in das genannte Verzeichnis git_hug wechseln und mit Hilfe von git die Aufgabe lösen. Hat man eine Aufgabe gelöst, führt man erneut githug aus. War die Lösung richtig, bekommt man die nächste Aufgabe gestellt. War sie falsch, wird die Aufgabe noch mal gestellt. Alle Aufgaben basieren auf dem Verzeichnis git_hug. Nach jeder erfolgreich gelösten Aufgabe wird das Verzeichnis zurückgesetzt und für die nächste Aufgabe initialisiert. Hat man mal den oder die falschen git Befehle ausgeführt, kann man mit githug reset das Verzeichnis auf die aktuelle Aufgabe zurücksetzen. githug levels zeigt eine Übersicht aller Aufgaben an. Kommt kann mal nicht weiter, kann man sich mit githug hint Hilfe holen. Allerdings sind diese Tipps häufig allgemein gehalten. Googlen oder eines der im letzten Blogartikel empfohlenen Bücher sollte weiterhelfen.

Viel Spaß beim git hug.

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