Git

Git ist genial. Gestartet 2005 als Versionsverwaltung hat es sich zusammen mit GitHub (2008) und GitLab (2011) zu einem universellen Code-Kollaborations-Toolset entwickelt. Alle drei Tools sind integraler Bestandteil heutiger Softwareentwicklung.

Möchte man sich in Git einarbeiten, so bieten sich gleich zwei freie Quellen an: zum einen das auf Git veröffentlichte Pro Git, zum anderen das ehemals bei Open Source Press erschienene Buch Git. Sie stellen Git von den Grundlagen bis hin zu fortgeschrittenen Themen umfassend dar. Obwohl beide Bücher schon etwas älteren Datums sind (2014), ist dies kaum von Nachteil. Git hat sich in seinen wesentlichen Konzepten und Kommandos seither wenig verändert.

Zusätzlich möchte ich das Buch Git. Projektverwaltung für Entwickler und DevOps-Teams von Bernd Öggl und Michael Kofler empfehlen. Hier wird nicht nur Git, sondern auch das Ökosystem, in dem Git eingebettet ist, umfassend und verständlich dargestellt. Es geht nicht nur um technische Aspekte, sondern auch darum, wie man mit dem Git-Ökosystem Software zusammen entwickelt.

Dieser ganzheitliche Blick durchzieht das ganze Buch: In beiden Anfangskapiteln wird Git sofort im Zusammenspiel mit GitHub dargestellt; anschließend wird Git im Detail sowie GitHub und GitLab in zentralen Zügen dargestellt; alternative Plattformen wie Azure DevOps, Bitbucket, Gitea und Gitolite werden nicht vergessen; in den Abschlusskapiteln geht es um Workflows, Arbeitstechniken und Praxisbeispiele.

Das Buch wendet sich vornehmlich an Leser, die noch keinen oder wenig Kontakt mit Git, GitHub und GitLab hatten. Für sie ist es wegen seiner Tiefe und Breite als auch seiner Expertise ein wunderbares Buch. Es zu lesen macht Spaß.

Bernd Öggl, Michael Kofler: Git. Projektverwaltung für Entwickler und DevOps-Teams. Rheinwerk Verlag, Bonn 2020.

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